Magdala als Ausweichort für „Rock gegen Überfremdung III“

Die letzten Wochen waren alles andere als ruhig. Die rassistischen Massenmobilisierungen in Chemnitz und Köthen, der Schlag des Verfassungsschutzes und der Regierung mitten ins Gesicht aller antirassistischer und antifaschistischer Initiativen, Gruppen und Individuen. Wer sich fragt, wo auf einmal marodierende Nazis und Hooligans, die am Rand solcher Demos auf Menschenjagd gehen, herkommen, der wird fündig bei Festivals wie Schild- und Schwert, Boxevents wie „Kampf der Nibelungen“ oder Großereignissen wie Rock gegen Überfremdung.

Eben jenes „Rock gegen Überfremdung III“, welches in Mattstedt kurzfristig verboten wurde, soll jetzt in Apolda stattfinden. Zusätzlich meldeten die Nazis am 05.10. und 06.10.2018 in Magdala einen Ausweichort an. Es ist auch nicht auszuschließen, dass beide Orte bespielt werden.

An die dort lebenden Menschen in Magdala und der Region und anderswo: Bei dieser Veranstaltung werden kaum besorgte Bürger*Innen oder ein bürgerlich-völkisches Klientel zu erwarten sein. Der harte Kern der neonazistischen Szene Thüringens, Deutschlands und anderen Ländern wird erwartet. Die Organisatoren der sogenannten „Garde 20“ (werden auch „Turonen“ genannt) waren teilweise am Überfall auf die Ballstädter Kirmesgesellschaft 2014 beteiligt. Nah an diesen Kreisen ist auch Tommy Frenck organsiert, der nach Absage des Festivals in Mattstedt, circa 400 Neonazis am 25.08.2018 nach Kloster Veßra karren ließ, um dort ein Ersatzkonzert zu spielen.

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