Patriotismus ist keine Alternative!

Die Fußballweltmeisterschaft ist in vollem Gange. Auch wenn Deutschland schon in der Vorrunde rausgeflogen ist (Yay!), wurde und wird sie immer wieder begleitet durch wehende Deutschland-Fahnen, einen kollektiven patriotischen Rausch und pöbelnde Nazis auf Fanmeilen, um nur einige Beispiele zu nennen.
Die Problematik von Deutschland an sich, der WM und ihre Wirkung im Kapitalismus, bedarf also einer ausführlichen Kritik.
Beispielsweise von der PIKA-Kampagne: Sie wurde 2016 anlässlich der Europameisterschaft in Weimar ins Leben gerufen. Im Zuge dessen wurden einige lesenswerte Texte formuliert, die im Bezug auf die aktuelle WM nichts an Gültigkeit verloren haben.

Schaut vorbei:
http://patriotismusistkeinealternative.blogsport.de/

Ein Auszug:
„Bei Europa-, Weltmeisterschaften, oder anderen Wettkämpfen, in denen die Nationen gegeneinander antreten, wird die Identifizierung mit dem Nationalkollektiv frei zur Schau gestellt. All die, die sonst im dauerhaften Konkurrenzkampf miteinander stehen, können zusammen auf den Straßen oder zuhause, beim gemeinsamen Public Viewing feiern, Bier trinken und jubeln, wenn „wir Deutschen“ ein Tor schießen. In diesem nationalen Freudentaumel finden Nazis und Rassist_innen ein Klima vor, in dem ihre Weltanschauung akzeptiert wird.“

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